Die Hälfte des täglichen Hausmülls besteht aus Küchenabfällen. Diese werden "Biomüll" genannt.

Die Hauptbeweggründe für die getrennte Sammlung des Biomülls sind:

  • Verringern der Abfälle, die der Verbrennungsanlage zugeführt werden;
  • Biomüll verwerten, um Kompost, Strom und Wärme zu produzieren;
  • die Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern, um den nachfolgenden Generationen einen sauberen Planeten zu hinterlassen.

 

In dieser Hinsicht ist die Qualität des Bioabfalls grundlegend.
Keine Schadstoffe jeglicher Art dürfen das gesammelte Material verunreinigen. Im Sinne einer besseren Lebensqualität und Respekt unserer Umwelt, zeichnen wir in folgender Tabelle auf, wie getrennt werden sollte.

Die Sammelsysteme für den Biomüll sind:
 

a) Für alle Privatkunden
b) Für Kunden mit Magnetkarte
b) Für Kunden mit Magnetkarte

 

c) Für Betriebe
c) Für Betriebe
 

Die Sammelsysteme

Die Biomüllsammlung ist KOSTENLOS.

a) BEI DEN MINIRECYCLINGHÖFEN (FÜR ALLE PRIVATKUNDEN)
Einzige Ausnahme: der Minirecyclinghof am Samstag. Hier kann kein Biomüll entgegen genommen werden, da samstags die Vergärungsanlage des Biomülls der Provinz geschlossen ist.

b) MITTELS ZENTRALISIERTER SAMMELSTELLEN (FÜR KUNDEN MIT MAGNETKARTE)

Abgabezeiten BIO und PLASTIK

 

c) TÜR ZU TÜR SYSTEM (FÜR BETRIEBE)
Der Biomüll wird mittels bestimmter Behälter direkt bei den betroffenen Kunden gesammelt.
Der Behälter unterscheidet sich von den anderen durch einen speziellen Aufkleber um den Rumpf und auf dem Deckel.

Der Abfallsack

Die Anlage, der dieser Biomüll zugeführt wird, kann ausschließlich in Papiersäcken gefasstes Material verarbeiten (keine Kunststoff-oder Mater-Bi-Säcke aus Maisstärke).
Die Stadtwerke bieten Papiersäcke mit spezieller Struktur an, die einige Tage nicht brechen und Gerüche in Grenzen halten.
Diese Papiersäckchen für die getrennte Biomüll-Sammlung erhalten Sie an allen Minirecyclinghöfen oder an den Schaltern der Stadtwerke, in der Europaalle 4.
 

Wiederverwertung

Der getrennt gesammelte Biomüll wird der Vergärungsanlage in der Nähe der alten Deponie in den "Tisner Auen" zugeführt.
Hier wird dieser zerkleinert, mit Wasser angereichert und in den Biogasreaktor gepumpt. Der Vergärungsprozess im Biogasreaktor entwickelt Methan, mit dem Strom und Wärme produziert werden.
Ab dem Moment, wo der Vergärungsprozess abgeschlossen ist, werden die Verarbeitungsreste mit geheckseltem Grünschnitt gemischt und zu hochwertigem Kompost verarbeitet. Die Restflüssigkeit wird gefiltert und der Kläranlage zugeleitet.
 

WICHTIG !!!

Der Grünschnitt darf auf keinen Fall mit dem Biomüll, sondern in der dafür vorgesehenen braunen Tonne, entsorgt werden. Dies weil die Verarbeitungsanlage in den "Tisner Auen" anaerobisch, d.h. unter Sauerstoffabwesenheit, arbeitet. Bei der normalen Kompostierung hingegen, ist die Anwesenheit von Sauerstoff notwendig, um einen guten Kompost zu erhalten.

 

 Ja  Nein
Obst- und Gemüsereste Plastiktaschen oder Maisstärkesäcke (Mater-Bi)
Küchenabfälle pflanzlichen oder tierischen Ursprungs Restmüll
Altes Brot Wertstoffe wie Papier, Glas, Metall
Teebeutel und Kaffeefilter Gefährliche Abfälle und Arzneimittel
  Speiseöl
  Windeln und Binden
  Verpackungsmaterialien und -folien aus Kunststoff
  Staubsaugersäcke und Zigarettenfilter
  Eierschalen
  Laub, Geäst sowie Erde und Holzabfälle
  Alle nicht unter "ja" angeführten Materialarten

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