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Merans Trinkwasser: QuellwasserDas Meraner Trinkwasser stammt zu 95% aus Quellen. Das ist ein Rekordwert, der nur wenige andere Städte erreichen! Zugleich erklärt dies, warum unser Trinkwasser so gut, so rein und vom ernährungswissenschaftlichen Standpunkt her so ausgewogen ist. Fernab von möglichen Verunreinigungen reichert sich Quellwasser mit Mineralien an, bevor aus dem Felsen strömt. Mineralien, die für unseren Organismus wichtig sind. Da das Quellwasser bis zu unserem Wasserhahn nur ein paar Stunden unterwegs ist, behält es diese hohe Qualität und Reinheit.![]() Quelle Schweinsteg Trinkwasserschutz schon an der QuelleTrinkwasserschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die bereits am Ursprung beginnt. Zu diesem Zweck sind Wasserschutzgebiete eingerichtet worden. Sie bewahren Quellen und Brunnen vor eventuellen Verunreinigungen und Verseuchungen. Der Gesetzgeber sieht umso mehr Einschränkungen vor, je näher man der Quelle oder dem Brunnen ist.Die Zone I liegt unmittelbar an der Quelle bzw. am Brunnen. Sie muss eingezäumt sein, um willkürlichen Zugang und etwaige Beschädigungen auszuschließen. Die Zone II muss chemische und bakteriologische Verunreinigungen verhindern. Die Zone III schließt normalerweise das gesamte Einzugsgebiet der betreffenden Gewässer ein. Sie muss gegen mögliche Mengen und Qualitätsschwankungen des Wassers geschützt werden. Die Gewährschutzungmaßnahmen zielen vor allem darauf ab, den Einsatz von Düngemittel (Natur- und Kunstdünger) zu verhindern. Aber auch die Verdichtung des Bodens. Denn durch sie fließt Regenwasser zu schnell ab und kann nicht über Wasserläufe wie Bäche und Rinnsale in die Quelle einsickern. Darüber hinaus müssen Bäume oder Bauschwerk entfernt werden, die in irgendeiner Weise die Quelle beeinträchtigen können. Wenn sich in ihrer Nähe Weiden oder Tierzuchtbetriebe befinden, müssen diese wirksam eingezäumt werden. Das Meraner Trinkwasser: Permanent überprüftTrotz der am Ursprung des Meraner Trinkwassers getätigten Schutzmaßnahmen führen die zuständigen Ämter durchschnittlich jede Woche 4 chemische und bakteriologische Analysen durch.Die Stadtwerke Meran kontrollieren außerdem täglich die Wasserspeicher; um Temperatur sowie die zufließende bzw. abfließende Wassermenge zu überprüfen. Parallel dazu wird einmal im Monat eine Kontrolle der Quellen durchgeführt. |
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